Welpenfutter

In diesem Beitrag erhältst Du hilfreiche Tipps und Hinweise zum Thema: Welpenfutter

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Gutes Welpenfutter legt den Grundstein für eine gesunde Entwicklung

Kommt ein Welpe ins Haus, ist das für alle Beteiligten eine aufregende Zeit. Der kleine Hund ist erstmals von seiner Mutter und seinen Wurfgeschwistern getrennt und plötzlich ganz auf sich allein gestellt. Im neuen Zuhause wird er aber voller Vorfreude erwartet. Ihr habt Euch sicherlich schon bestens auf den Hund eingestellt und alles für dessen Ankunft vorbereitet. Sein Körbchen liegt bereit, passendes Spielzug ist besorgt und auch die Näpfe warten nur auf den kleinen Neuankömmling, denn selbstverständlich muss dieser von Anfang an gefüttert werden. Beim Futter für Welpen solltest Du auf einiges achten, denn ein gutes Welpenfutter legt den Grundstein für eine gesunde Entwicklung.

  • Die ersten Wochen im Leben eines Welpen

    In den ersten Wochen spielt das Thema Welpenfutter noch keine Rolle, denn der Wurf wird komplett von der Mutter gesäugt. Der verantwortungsvolle Züchter wird darauf achten, dass alle Welpen ausreichend Milch bekommen und ordnungsgemäß zunehmen. Wie viel ein Welpe zunehmen sollte, hängt von der Rasse und der Größe ab. Im Schnitt legen gesunde Welpen pro Woche 5 bis 10 Prozent an Gewicht zu, bei sehr großen Rassen kann es sogar noch mehr sein. Die kleinen Junghunde sind in den ersten Wochen komplett auf ihre Mutter angewiesen. Erst mit ca. 3 Wochen öffnen sie ihre Augen und beginnen, sich mehr für ihre Umwelt zu interessieren. Langsam erwacht auch das Interesse an richtigem Futter. Der Züchter merkt das daran, dass die Welpen immer häufiger am Napf der Mutter kosten wollen. Ist dies der Fall, ist die Zeit reif für eigenes Welpenfutter.

    Mit 6 bis 7 Wochen fressen Welpen komplett eigenständig

    Mit 6 bis 7 Wochen haben Welpen sich schon gut an festeres Welpenfutter gewöhnt. Das ist notwendig, denn nun ist der Zeitpunkt gekommen, dass sie nicht mehr von ihrer Mutter gesäugt werden. Für viele Welpen steht im Alter von 8 Wochen schon die Trennung von der Mutter bevor. Auch deswegen ist es wichtig, dass die Kleinen eigenständig fressen. Damit das noch besser klappt, sollten sich die spitzen Welpenzähne ausgebildet haben. Um diese Zähne zu nutzen und das gesunde Wachstum zu fördern, sollte das Welpenfutter nun um kleine Fleischstücke ergänzt werden.

    Sind die Welpen 8 Wochen alt, sind sie bei vielen Züchtern abgabebereit. Bietet der Züchter die Möglichkeit an, lass Deinen Welpen ruhig noch zwei bis vier Wochen länger bei der Mutter. Denn mit ca. 8 Wochen endet die Prägephase bei Welpen und die Sozialisierungsphase beginnt. In dieser Phase fangen Welpen an, Regeln zu begreifen. Am besten lernen sie natürlich spielerisch. In dieser Zeit trägt die Hundemutter viel zur Sozialisierung ihres Nachwuchses bei. Die kleinen Hunde lernen hündische Regeln, die später im Alltag und beim Zusammentreffen mit Artgenossen wichtig sind. Für das Zusammenleben mit Dir und Deiner Familie ist die spätere Abgabe unproblematisch, Euer Welpe wird sich dennoch schnell an Euch gewöhnen. Bekommst Du den Hund doch schon früher, solltest Du selbst für eine gute Sozialisierung sorgen. Zeige dem Hund verschiedene Situationen, gewöhne ihn an Straßenlärm, Lkws, Besucher und Kinder. So wird aus Deinem Welpen mal ein selbstbewusster und selbstsicherer Hund.

    8 Wochen: Umzug in ein neues Zuhause oder mehr Zeit mit der Mutter?

    Sind die Welpen 8 Wochen alt, sind sie bei vielen Züchtern abgabebereit. Bietet der Züchter die Möglichkeit an, lass Deinen Welpen ruhig noch zwei bis vier Wochen länger bei der Mutter. Denn mit ca. 8 Wochen endet die Prägephase bei Welpen und die Sozialisierungsphase beginnt. In dieser Phase fangen Welpen an, Regeln zu begreifen. Am besten lernen sie natürlich spielerisch. In dieser Zeit trägt die Hundemutter viel zur Sozialisierung ihres Nachwuchses bei. Die kleinen Hunde lernen hündische Regeln, die später im Alltag und beim Zusammentreffen mit Artgenossen wichtig sind. Für das Zusammenleben mit Dir und Deiner Familie ist die spätere Abgabe unproblematisch, Euer Welpe wird sich dennoch schnell an Euch gewöhnen. Bekommst Du den Hund doch schon früher, solltest Du selbst für eine gute Sozialisierung sorgen. Zeige dem Hund verschiedene Situationen, gewöhne ihn an Straßenlärm, Lkws, Besucher und Kinder. So wird aus Deinem Welpen mal ein selbstbewusster und selbstsicherer Hund.

  • Das beste Welpenfutter: Rohes Fleisch und Gemüse

    Das artgerechteste Welpenfutter ist sicher rohes Fleisch und frisches Gemüse - eben all das, was ein Wolf in der freien Wildbahn zu sich nehmen würde. In der Natur ernähren sich Wölfe von Beutetieren. Von diesen fressen sie das Fleisch, die Knochen, aber auch den Magen samt Inhalt. Beim Barfen wird ebenfalls auf einen gesunden Mix zwischen Fleisch, Knochen sowie Obst und Gemüse geachtet und das schon von Welpenbeinen an. Mit vier bis fünf Wochen können Welpen schon an das Thema BARF herangeführt werden. Die Welpen bekommen noch immer Milch von ihrer Mutter. Deswegen ist es für die Verdauung der Hundebabys optimal, wenn das Futter der Mutter und das Welpenfutter identisch sind. Auch in der körperlichen und sozialen Entwicklung der Welpen ist diese Zeit spannend, denn es beginnt die Prägungsphase. Die Sinne der kleinen Hunde sind voll entwickelt und es ist der Zeitpunkt gekommen, dass Du deinen zukünftigen Mitbewohner persönlich kennenlernst.

  • Welpenfutter im neuen Zuhause

    Nach dem Umzug ins neue Zuhause steht natürlich das Thema Welpenfutter ganz oben auf der Agenda. Wurde der Welpe schon beim Züchter gebarft, ist die Umstellung unproblematisch. Er bekommt einfach weiterhin frisches Fleisch und Gemüse. Hat er zuvor Dosenfutter bekommen, ist die Umstellung ebenfalls einfach, denn das Fleisch aus der Dose kann durch frisches Fleisch ersetzt werden. Gab es beim Züchter Trockenfutter für die Kleinen, solltest Du den Welpen langsam an das neue Futter gewöhnen und genau beobachten, wie er aufs Barfen reagiert. Verträgt er es gut, kannst du schnell komplett umstellen. Reagiert er mit Bauchweh und Durchfall, lass ihm etwas mehr Zeit.

  • Das richtige Verhältnis von Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten

    Ein wichtiger Energielieferant für junge Hunde ist Eiweiß. Zusätzlich ist Eiweiß für die Zellbildung essenziell. Gerade im Wachstum ist der gesunde Zellaufbau notwendig, damit aus dem kleinen Welpen später einmal ein gesunder, erwachsener Hund werden kann. Besonders wertvoll ist tierisches Eiweiß, weil es vom Körper besser aufgenommen und verarbeitet werden kann. Pflanzliches Eiweiß hat eine andere Struktur, die vom Hund schwieriger verarbeitet wird. Neben eiweißreichen Fleischsorten wie Huhn oder Pute enthalten auch Quark, Frischkäse und andere Milchprodukte viel tierisches Eiweiß. Als Komponente des Welpenfutters sind sie deswegen eine gute Wahl.

    Zu viel Eiweiß im Welpenfutter vermeiden

    Natürlich brauchen Hunde im Wachstum viel Energie. Die Fütterung von großen Mengen Eiweiß erscheint also zunächst logisch. Doch sollte zu viel Eiweiß ebenfalls vermieden werden. Denn wenn der Welpe übermäßig Energie geliefert bekommt, wächst er schneller. Da die Knochen aber noch jung und weich sind, müssen diese sich im Laufe des Wachstums erst noch festigen. Diese Stabilisierung kann jedoch nicht in ausreichendem Maß stattfinden, wenn die Knochen zu schnell wachsen. Erst nach abgeschlossenem Längenwachstum kommt es zur Verknöcherung der Wachstumszonen und damit zur vollen Stabilität der Knochen. Vor allem für große Hunde stellt ein zu schnelles Wachstum ein echtes Gesundheitsrisiko dar. Es kann zu Deformierungen im Skelett und massiven Missbildungen kommen, die die Lebenserwartung deutlich reduzieren. Das Welpenfutter sollte also weder zu viel noch zu wenig Eiweiß enthalten - denn auch zu wenig Eiweiß kann zu Problemen führen.

    Gut dosiertes Welpenfutter ist das A und O

    Neben qualitativ hochwertigem Eiweiß in angemessener Menge sollten Welpen Fett und Kohlenhydrate in einem ausgewogenen Verhältnis bekommen. Auch hier kommt es auf die Dosierung an, denn zu viel Fett setzt Fett beim Hund an, was wiederum die noch weichen Knochen und Gelenke zu stark belastet. Kohlenhydrate kannst Du gut über verschiedene Obst- und Gemüsesorten zuführen. Obst und Gemüse sollten immer gewolft werden, weil Hunde die enthaltenen Enzyme nicht selbst aufspalten können. Insgesamt sollten im Welpenfutter nicht mehr als 20 Prozent nicht-tierische Bestandteile enthalten sein. Zudem sollte das Calcium-Phosphor-Verhältnis ausgeglichen sein und genügend Vitamin D im Welpenfutter enthalten sein. Beim BARFEN können entsprechende Mineralstoffe und Zusätze für ein optimales Verhältnis sorgen.

  • Calcium und Eiweiß durch Knorpel und Knochen

    Schon junge Hunde freuen sich über einen leckeren Knochen, der zudem eine gute Übung für die Welpenzähne ist. Für die Entwicklung der Knochen des Welpen sind rohe, fleischige Knochen gut geeignet, da diese viel Calcium beinhalten. Ideal sind große Knochenstücke wie beispielsweise Kalbsknochen, an denen sich die Welpen keinesfalls verschlucken können. Ebenfalls viel Calcium ist in Euterfleisch oder Knorpeln enthalten. Gerade bei kleinen Rassen kann jedoch die Größe von Knochen und Knorpeln ein Problem sein. Hier sind gewolfte Hühner- oder Entenhälse eine gute Lösung. Es ist wichtig, dass Welpen langsam an Knochen und Knorpel herangeführt werden. Sonst kann es zu schmerzhaften Verdauungsproblemen kommen. Als Welpenfutter eignen sich in diesem Alter:

  • Das Welpenfutter sollte immer an Gewicht und Größe angepasst werden

    Wichtig ist, dass das Welpenfutter auf mehrere Mahlzeiten aufgeteilt wird. Im Verhältnis zum Körpergewicht bekommen Welpen mehr Futter als ausgewachsene Hunde. Der Fleischanteil sollte bei ca. 4 bis 8 Prozent des Körpergewichts liegen (bei erwachsenen Hunden sind es ca. 3 Prozent). Überprüfe regelmäßig das Gewicht des Welpen, um die Futtermenge anzupassen. Gerade große Rassen sollten nicht zu viel Welpenfutter bekommen, weil eine zu schnelle Gewichtszunahme ungesund für die Gelenke ist. Ideal sind in den ersten Lebensmonaten vier oder fünf Portionen. Später kannst Du die tägliche Ration auf drei Mahlzeiten reduzieren und schließlich auf zwei Portionen am Tag. Bedenke, dass Hunde im Wachstum mehr Calcium benötigen als ausgewachsene Hunde. Fleischige Knochen und Knorpel sollten also immer noch regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Mit etwa einem Jahr sind die meisten Hunde ausgewachsen und können auf einen regulären Speiseplan für erwachsene Hunde umgestellt werden.