Allergien beim Hund

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Wie funktioniert die Ausschlussdiät?

Eine Eliminationsdiät sollte immer in Absprache mit dem Tierarzt und erst nach gründlicher Untersuchung durchgeführt werden. Wichtig ist vor allem, dass der Tierhalter konsequent ist bei der Erforschung der Allergieursachen. Hunde mit Allergieverdacht dürfen für die Zeit der Diät keinerlei andere Komponenten bekommen als die in der Diät enthaltenen. Leckerlis, Belohnungen oder ein Happen vom Tisch sind streng verboten, wenn eine ernsthafte Ursachenforschung betrieben werden soll. Auch Geduld trägt wesentlich zum Erfolg der Diät bei, um der Futtermittelallergie beim Hund Herr zu werden. Werden zu schnell neue Komponenten ergänzt, kann dies das Ergebnis verfälschen. Zum Beginn der Diät bekommen allergische Hunde nur eine Proteinquelle, die durch eine Kohlehydratquelle ergänzt wird. Ideal ist es, wenn Du als Eiweißquelle eine Fleischsorte wählst, die der Hund noch nie bekommen hat. Es besteht die Möglichkeit, die Ausschlussdiät auch ohne Kohlehydratquelle durchzuführen. Allerdings muss der Hund die Energie dann komplett aus der Proteinquelle ziehen, was je nach Fleischsorte schwierig sein kann. Daher ist die Zwei-Komponenten-Diät die bessere Wahl.