Allergien beim Hund

4 / 6

Ausschlussdiät hilft bei der Suche nach dem Auslöser der Futtermittelallergie beim Hund

Um dem Auslöser einer Futtermittelallergie beim Hund auf die Schliche zu kommen, hilft eine Ausschluss- oder Eliminationsdiät. Allergische Hunde bekommen über einen Zeitraum von mehreren Wochen einen speziellen Diätplan. Hierbei zeigt sich früher oder später der oder die Auslöser der Futtermittelallergie. Hunde können alternativ auch ein spezielles Allergiker-Futter bekommen. Da die Auslöser für Allergien beim Hund oft Eiweißquellen sind, sind hier die enthaltenen Proteine in ihre Aminosäuren aufgespalten, sodass sie vom allergischen Hund nicht mehr als körperfremde Stoffe registriert werden. Allerdings kann es passieren, dass der Hund auf nicht deklarierte Zusatzstoffe reagiert. Da Fertigfutter oft nur unzureichend gekennzeichnet sind, kann der Hundehalter sich nie sicher sein, was genau er seinem Hund in den Napf füllt. Und selbst bei korrekter Deklaration hat sich bei vielen allergischen Hunden gezeigt, dass sie selbstgekochtes Futter mit exakt denselben Inhaltsstoffen im Gegensatz zu Fertigfutter gut vertragen. Hier hilft also nur ein individueller Test, um die Ursache der Futtermittelallergie beim Hund zu finden. Ebenfalls oft ungeeignet sind Reinfleischdosen als Proteinquelle. Sie sind zwar praktisch, aber wenn sie Magen oder Pansen enthalten, können sich darin allergieauslösende Stoffe befinden. Sinnvoller, effektiver und natürlicher ist es daher, die Ausschlussdiät im Sinne der biologisch artgerechten Rohfütterung (kurz: BARF) durchzuführen. Hierbei gilt es allerdings zu testen, ob eventuell gekochtes Fleisch besser vertragen wird als rohes, da sich die Allergenbelastung während des Garprozesses ändert.